Das Programm

Rund um die Ausstellung der World Press Photos 2019

Die Ausstellung der World Press Photos zeigt über einen Zeitraum von drei Wochen die 150 eindringlichsten und faszinierendsten Pressefotografien des Jahres. In Oldenburg ergänzen wir sie um ein breit gefächertes Rahmenprogramm. Dabei gehen wir auf aktuelle Entwicklungen der Medienbranche ein, diskutieren diese und stellen Fotografentalente vor, die uns mit ihren Projekten aufgefallen sind.

Das Programm reicht von Vorträgen und Diskussionen bis zu Fotografenmatineen, Filmvorführungen und von uns neu entwickelten Formaten wie dem FotoSlam. Damit wollen wir auch Menschen für die Fotografie begeistern, die sich sonst nicht oder nur wenig dafür interessieren.

Hier können Sie das komplette Programmheft dieses Jahres downloaden. Es enthält alle wichtigen Informationen zur Ausstellung, zur Sonderschau „Everyday Africa“ und zu den Veranstaltungen im Rahmenprogramm.

Foto: Diana Markosian Magnum Photos

Hier finden Sie die Veranstaltungen des Rahmenprogramms

Über die gesamte Veranstaltung

Führungen

Mit Kunstvermittlern durch die Ausstellung

Foto: Andreas Burmann

Führungen

Mit Kunstvermittlern durch die Ausstellung

Über die gesamte Veranstaltung Landesmuseum für Kunst & Kulturgeschichte

Öffentliche Führungen

  • Samstag, 15.2. 13, 14 & 15 Uhr
  • Sonntag, 16.2. 11, 14 & 15 Uhr
  • Donnerstag, 20.2. 16.30 Uhr
  • Freitag, 21.2. 16 & 17 Uhr
  • Samstag, 22.2. 12, 14 & 16 Uhr
  • Sonntag, 23.2. 12 & 15 Uhr
  • Mittwoch, 26.2. 13 Uhr
  • Donnerstag, 27.2. 16.30 Uhr
  • Freitag, 28.2. 16* & 17 Uhr
  • Samstag, 29.2. 12, 15 & 16 Uhr
  • Sonntag, 1.3. 11, 13, 14 & 16 Uhr
  • Mittwoch, 4.3. 12 Uhr
  • Freitag, 6.3. 16 Uhr
  • Samstag, 7.3. 15, 16, 18 & 20 Uhr
  • Sonntag, 8.3. 11, 14 & 16 Uhr

* in englischer Sprache. Weitere fremdsprachige Führungen auf Anfrage.

Die ausgebildeten Kunstvermittler und Museumspädagogen führen interessierte Besucher etwa eine Stunde lang durch die Ausstellung. Das diesjährige Team bilden Eva Frömchen, Dirk Meyer, Vanessa Reis, Kerstin Holtfort und Maren Torhoff.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist jeweils an der Kasse im Erdgeschoss. Zuzüglich zum Eintritt fällt eine Gebühr von 3 Euro an.

Nach vorheriger Anmeldung sind auch Gruppenführungen durch die Ausstellung möglich – für Firmen und Vereine ebenso wie für private Gruppen.

Information und Anmeldung: Tel. (0441) 405 70 400

Über die gesamte Veranstaltung

Unterricht im Museum

Das Schulprogramm zur Ausstellung

Foto: Mediavanti

Unterricht im Museum

Das Schulprogramm zur Ausstellung

Über die gesamte Veranstaltung Landesmuseum für Kunst & Kulturgeschichte

Sieh die Geschichte
Wie entstehen Pressefotos, wer bestimmt über ihre Veröffentlichung, welche Bedeutung haben sie für die Pressefreiheit? Mit Fragen wie diesen befasst sich das von Pädagogen erarbeitete Programm „Sieh die Geschichte“, das Schülerinnen und Schülern die Ausstellung der „World Press Photos“ nahebringen soll. Im eigens dafür entwickelten Arbeitsheft sind die Aufgaben so formuliert, dass sie beim Betrachten der Fotografien zu Diskussionen anregen. Damit sich alle Schülerinnen und Schüler die Ausstellung ungestört ansehen und alle Fragen beantworten können, öffnet das Landesmuseum für „Sieh die Geschich­te“ dreimal exklusiv montagvormittags – und zwar am 17. und 24. Feb­ruar sowie am 2. März 2020. An diesen Terminen stehen jeweils drei 90-minütige Zeitfenster zur Verfügung. Empfohlen wird der Besuch für Klassen ab Jahrgangsstufe 10.

Terminabsprache & Anmel­dung: Tel. (0441) 405 70 400, E-Mail an info@landesmuseum-ol.de

Leitfaden für Lehrer

Arbeitsheft für Schüler

 

Schule@Museum
Neu ist ein zweites Angebot für Schulklassen: 20 Schülerinnen und Schü­ler der IGS Kreyenbrück haben sich in einer Arbeitsgemeinschaft intensiv mit den Themen Pressefotografie und Kunstvermittlung auseinander­gesetzt und gemeinsam mit einer Kunstvermittlerin eine Sonderführung erarbeitet, die sie selbst leiten werden. Jeden Dienstagvormittag können Klassen an einer solchen Führung teilnehmen und sich von Gleichaltrigen durch die Ausstellung führen lassen. Am 18. und 25. Februar sowie am 3. März stehen zwischen 10 und 12 Uhr jeweils einstündige Zeitfenster zur Verfügung. Der Eintritt ist für die Schülerinnen und Schüler kostenlos, wenn sie im Klassenverband ins Museum kommen.

Anmeldung: E-Mail an sven.kromminga@igs-kreyenbrueck.de

 

Schulvorstellungen „Das Salz der Erde“
Filme haben eine Grammatik und Regeln wie Sprachen, wie Mathematik, wie Biologie, die seit Jahrhunderten zum Unterrichtsstoff gehören. Es ist notwendig, folgende Generationen für den Umgang mit dem wichtigsten und einflussreichsten Medium unserer Zeit vertraut zu machen. Während der Zeit der World-Press-Photo-Ausstellung zeigt das Team des Cine k die preisgekrönte Dokumentation „Das Salz der Erde“ von Wim Wenders als Vorstellung für Schulklassen.

Anmeldung: E-Mail an info@cine-k.de

 

 

Über die gesamte Veranstaltung

Sonderschau „Everyday Africa“

Europa-Premiere

Foto: Nana Kofi Acquah

Sonderschau „Everyday Africa“

Europa-Premiere

Über die gesamte Veranstaltung Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte (Schloss)

In einer Sonderschau zeigen wir eine Auswahl von Fotografien aus dem 2012 gegründeten Projekt „Everyday Africa“. Die Mitglieder der Initiative zeigen das „normale“ Leben, den Alltag in Afrika – jenseits aller Konflikte und Katastrophen. Diese Fotos sind dazu geeignet, das Bild von Afrika, das vor allem in Europa und Nordamerika vorherrscht, nachhaltig zu ändern. Da ist die angehende Richterin, die in Robe und mit Perücke im Taxi sitzt. Das seltsam distanzierte Brautpaar in Asmara, der Hauptstadt Eriteas. Oder der Bauer, der seine Ziegen durch den Fluss führt. Sie führen uns in vielfach unbekannte, fremde und doch vollkommen normale Welten – und sind gerade deshalb mehr als einen Blick wert.

Bei dieser Sonderschau handelt es sich um eine Europa-Premiere. Peter DiCampo, einer der Gründer von „Everyday Africa“, hat die Ausstellung selbst kuratiert.

Weitere Informationen

15.02.2020, 10:00 Uhr

Eröffnung der Ausstellung

mit John Moore

Foto: Tijuana Fence

Eröffnung der Ausstellung

mit John Moore

15.02.2020, 10:00 UhrLandesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Schlossplatz 1

Der amerikanische Fotograf John Moore, dessen Aufnahme „Crying Girl on the Border“ als „Pressebild des Jahres“ ausgezeichnet wurde, wird die Ausstellung in Oldenburg am 15. Februar feierlich eröffnen. Der 52-Jährige wird den Besuchern ausführlich von seiner Arbeit und der Situation, in der das ausgezeichnete Bild entstanden ist, berichten.

Der Pulitzer-Preisträger arbeitete lange Zeit für die Agentur Associated Press, 2005 wechselte er zu Getty Images. Nach 17 Jahren im Ausland (u.a. Nicaragua, Südafrika, Pakistan) lebt er heute in Connecticut und berichtet in erster Linie über Immigration in die USA.

16.02.2020, 11:00 Uhr

May I have this Dance?

Sonntagsmatinee mit Shirin Abedi über die Tanzszene im Iran

Foto: Shirin Abedi

May I have this Dance?

Sonntagsmatinee mit Shirin Abedi über die Tanzszene im Iran

16.02.2020, 11:00 UhrBuchhandlung Isensee, Haarenstraße 20

Nach der iranischen Revolution lösten die religiösen Führer die 1958 vom Schah gegründete nationale Ballettkompanie auf. Sinnlicher Tanz führe zu Sittenlosigkeit und Unzucht, hieß es. Tanzen in der Öffentlichkeit wurde verboten. Trotzdem bauten die Balletttänzerin Pardis und ihr Ehemann Nima 2008 eine Ballettgruppe auf, die zehn Jahre später erstmals gemeinsam mit Frauen und Männern auf Teherans berühmtester Bühne stand.

Die Deutsch-Iranerin Shirin Abedi dokumentiert in ihren Fotografien, unter welch schwierigen Bedingungen die Gruppe arbeitet. Bereits genehmigte Stücke werden abgesagt, das Licht wird während den Aufführungen ausgeschaltet und zu viel Öffentlichkeit wie etwa auf Instagram kann eine Inhaftierung der beteiligten Künstler zur Folge haben. Obwohl Pardis auswandern könnte, bleibt sie im Iran. „Ich hoffe, dass sich unsere Situation eines Tages ändert und wir ohne Ängste und Einschränkungen tanzen“, sagt sie.

Eintritt: 3 Euro. Dafür gibt’s einen Kaffee und ein Croissant.

17.02.2020, 20:15 Uhr

Schönheit & Vergänglichkeit

Film von Annekatrin Hendel

Foto: itworks

Schönheit & Vergänglichkeit

Film von Annekatrin Hendel

17.02.2020, 20:15 UhrCine k in der Kulturetage, Bahnhofstraße 11

In ihrem Film „Schönheit & Vergänglichkeit“ porträtiert Annekatrin Hendel den Fotografen und Technoclub-Türsteher Sven Marquardt, seine Freunde und seine Jugend in der Ostberliner Punk-Szene. Zutage treten ein fast vergessenes  Ostberlin und seine überraschend vibrierende Subkultur. Marquardts Porträts von DJs, Musikern und anderen Türstehern sind erotisch, lässig, schmutzig und existenziell.

19.02.2020, 19:00 Uhr

Idyll oder Schock – Wie politisch sind Naturfotos?

Diskussion zu Rolle und Aufgabe der Naturfotografie

Foto: Paul Nicklen / Sea Legacy

Idyll oder Schock – Wie politisch sind Naturfotos?

Diskussion zu Rolle und Aufgabe der Naturfotografie

19.02.2020, 19:00 UhrOLB-Veranstaltungssaal, Gottorpstraße 23-27

„So sieht es aus, wenn man verhungert“, sagt der kanadische Fotojournalist Paul Nicklen zu seinem Video, das um die Welt ging. Vor der Kamera stirbt ein Eisbär. Ausgemergelt, kraftlos, ohne Energie. Bilder wie laute Schreie, längst Symbole für die Folgen des Klimawandels. Nicklen ist ein herausragender Naturfotograf, schon mehrfach wurde er mit einem World Press Photo Award ausgezeichnet. Aber ist unbefangene Naturfotografie noch möglich oder gar statthaft? Darf sie, muss sie heute politisch sein? Oder soll sie sich weiter auf niedliche Robbenbabys und bunte Schmetterlinge beschränken?

Darüber diskutieren unter der Leitung von Prof. Dr. Rainer Lisowski:
• Britta Jaschinski, European Wildlife Photographer of the Year 2017
• Willi Rolfes, Naturfotograf und Leiter der Katholischen Akademie Stapelfeld
• Milena Helberg, Fridays for Future, Oldenburg
• Ralph Hennings, Pastor, St. Lambertikirche Oldenburg

Eine Veranstaltung im Rahmenprogramm der World-Press-Photo-Ausstellung in Oldenburg. Der Eintritt ist frei. Wir hoffen auf eine rege Beteiligung des Publikums.

Foto: Paul Nicklen (Screenshot)

20.02.2020, 19:30 Uhr

Photographers against Wildlife Crime

Fotovortrag mit Britta Jaschinski

Foto: Britta Jaschinski

Photographers against Wildlife Crime

Fotovortrag mit Britta Jaschinski

20.02.2020, 19:30 UhrLandesmuseum für Natur und Mensch, Damm 38-44

Zwei Hocker aus Elefantenfüßen, drapiert auf einem Rollwagen: Britta Jaschinskis wohl berühmtestes Foto steht für viele tief verstörende Dinge, die Menschen in aller Welt versuchen zu schmuggeln. Die Aufnahme brachte der aus Bremen stammenden, seit 30 Jahren in London lebenden Fotografin 2017 den Titel „European Wildlife Photographer of the Year“ ein.

Jaschinskis Bilder beunruhigen und irritieren, sie zeigen die oft gestörte Beziehung zwischen Mensch und Tier. Zu den Elefantenfüßen sagt sie, sie habe sie so positioniert, „dass sie eine gewisse Würde ausstrahlen, um den Tieren Respekt zu zollen, deren Leben geopfert wurde aus Geltungssucht, Habgier und Aberglauben“. Allein anderthalb Millionen beschlagnahmte Objekte dieser Art lagert der „U.S. Fish and Wildlife Service“ in einem Depot in Denver, Colorado.

Als Mitbegründerin der internationalen Gruppe „Photographers Against Wildlife Crime“ setzt sie sich mit ihren Fotoarbeiten dafür ein, dem skrupellosen Töten bedrohter Tierarten und illegalen Wildtierhandel ein Ende zu bereiten.

Eintritt (nur Abendkasse): 5 Euro

21.02.2020, 16:00 Uhr

Naturfotografie

Workshop mit Willi Rolfes

Foto: Willi Rolfes

Naturfotografie

Workshop mit Willi Rolfes

21.02.2020, 16:00 UhrWerkschule, Rosenstraße 41

Alte, charaktervolle Bäume als Abbild, Sinnbild und Bildthema stehen im Fokus dieses Workshops für geübte Fotografinnen und Fotografen. Gehen Sie mit Willi Rolfes (Foto rechts) auf eine Exkursion zu Baumgestalten im Oldenburger Schlossgarten. Das Hauptaugenmerk gilt dabei der Landschaftsfotografie, mit Weitwinkel, leichtem Tele- und Makroobjektiv. Vorkenntnisse wünschenswert. Bitte eigene Kamera und Laptop mit Fotobearbeitungs-Programm mitbringen.

Kompaktkurs mit 15 Unterrichtsstunden an zwei Tagen (21.2., 16 – 20 Uhr und 22.2., 10 – 17 Uhr)
Teilnahmegebühr: 111,40 Euro
Info und Anmeldung: Werkschule – Werkstatt für Kunst und Kulturarbeit e.V., Tel. (0441) 9 99 08 40, info@werkschule.de

22.02.2020, 11:00 Uhr

Einführung „Everyday Africa“

Hintergrundinformationen zur Sonderschau

Foto: Esther Mbabazi

Einführung „Everyday Africa“

Hintergrundinformationen zur Sonderschau

22.02.2020, 11:00 UhrLandesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte (Schloss)

Das Projekt „Everyday Africa“ kämpft gegen die Klischeebilder von Afrika als Ort voller Armut, Krankheiten und Krieg an. Mit einer Auswahl von Fotos aus dem gefeierten Online-Projekt zeigt unsere Ausstellung Bilder vom Alltagsleben auf dem afrikanischen Kontinent, die seltene Einblicke von ungeahnter Schönheit gewähren. Sie lenken unsere Wahrnehmung von sensationslüsternen Extremen auf eine geordnetere, vertraute Wirklichkeit um.

Mehr als 400.000  Menschen folgen „Everyday Africa“ heute auf Instagram, wo das Projekt 2012 von Peter DiCampo und Austin Merrill gestartet wurde. Täglich kommen neue, beeindruckende Aufnahmen aus allen Teilen des Kontinents hinzu. Der Erfolg zeigt auch die Möglichkeiten auf, die sie sozialen Medien Fotograf*innen bieten.

Ausstellungen fanden bisher unter anderem in New York, China, Malaysia und natürlich auf dem afrikanischen Kontinent statt. Warum es so wichtig ist, „Everyday Africa“ jetzt erstmals auch in Europa zu zeigen und warum die Premiere ausgerechnet in Oldenburg ist, wird im Rahmen einer etwa einstündigen Einführung durch die Initiatoren thematisiert.

23.02.2020, 11:00 Uhr

Sea Watch – Eindrücke einer Mission

Sonntagsmatinee mit Marcus Wiechmann

Foto: Marcus Wiechmann

Sea Watch – Eindrücke einer Mission

Sonntagsmatinee mit Marcus Wiechmann

23.02.2020, 11:00 UhrBuchhandlung Isensee, Haarenstraße 20

Die Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer hält an. Beinahe täglich erfahren wir von Menschen, die auf der Überfahrt von Afrika nach Europa ertrunken sind. Der aus Oldenburg stammende und in Bremen lebende Fotograf Marcus Wiechmann hat ein Schiff der NGO „Sea Watch“ auf einer Rettungsmission begleitet und dabei mit sensiblem Blick menschliche Schicksale dokumentiert.

In diesem wie auch in seinen anderen Langzeitprojekten kümmert sich Wiechmann vorrangig um humanitäre Themen, sein besonderes Interesse gilt Geschichten aus Europa oder dem Nahen Osten. Nachdem er zuvor an der Bilgi University in Istanbul sowie am Pathshala South Asian Media Institute in Dhaka studiert hatte, ist er heute im Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie an der Hochschule Hannover eingeschrieben. Zuletzt wurde er beim renommierten Andrei Stenin International Press Photo Contest ausgezeichnet.

Eintritt: 3 Euro. Dafür gibt’s einen Kaffee und ein Croissant.

24.02.2020, 17:45 Uhr

Das Salz der Erde

Film von Wim Wenders

Foto: Verleih

Das Salz der Erde

Film von Wim Wenders

24.02.2020, 17:45 UhrCine k in der Kulturetage, Bahnhofstraße 11

Wim Wenders‘ Hommage an den brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado. Seine Bilder prägten den Blick der Öffentlichkeit auf die Krisengebiete der Welt. Wenders, selbst Fotograf und Leica-Fan, und Sebastiãos Sohn Juliano Ribeiro Salgado lassen die Fotos für sich und den Fotografen über sie sprechen. Ihnen gelingt es mit minimalistischen Mitteln, die Zuschauer in ihren Bann zu ziehen und dem Künstler und Menschen ein hinreißendes Denkmal zu setzen.

25.02.2020, 19:00 Uhr

Behind Arctic Science

Fotovortrag mit Esther Horvath

Behind Arctic Science

Fotovortrag mit Esther Horvath

25.02.2020, 19:00 UhrEWE-Forum Alte Fleiwa, Alte Fleiwa 1

Esther Horvath ist Fotografin und Bildredakteurin beim Alfred Wegener Institut in Bremerhaven und zurzeit als Teil der Expedition MOSAiC in der Arktis unterwegs. Dort dokumentiert sie die Arbeit der Wissenschaftler an Bord der MS Polarstern. Zuvor hat sie bereits mehrfach Forschungsreisen im Westlichen Arktischen Ozean begleitet. In ihrem Vortrag wird die gebürtige Ungarin, die u.a. das renommierte „International Center of Photography School“ in New York besuchte, eine Vielzahl von Fotos aus der einzigartigen, durch die Folgen des Klimawandels gefährdeten Region zeigen.
Die Veranstaltung im Rahmen der World-Press-Photo-Ausstellung in Oldenburg ist eine Kooperation von Madiavanti und der Jade Hochschule.
Eintritt (nur Abendkasse): 5 Euro

27.02.2020, 19:00 Uhr

Street Photography – Poesie des Zufalls

Vortrag von Marco Larousse

Foto: Marco Larousse

Street Photography – Poesie des Zufalls

Vortrag von Marco Larousse

27.02.2020, 19:00 UhrSTUBE, Ammerländer Heerstraße 198

Ein Schatten an der Mauer, jemand auf der Parkbank, herrenlose Einkaufstüten an der Bushaltestelle. Straßenfotografie ist vielfältig. Sie zeigt unspektakuläre Momente des Alltags und ungewöhnliche Perspektiven, entsteht (natürlich) auf Straße, aber auch in Cafés oder Geschäften, mal beiläufig, meist penibel geplant.

Der Fotojournalist Marco Larousse ist einer der bekanntesten Straßen- und Dokumentarfotografen Deutschlands. Seit über 20 Jahren ist der gebürtige Hamburger als Street- und Dokumentarfotograf auf den Straßen der Welt unterwegs. Außergewöhnliches im gewöhnlichen Alltag zu sehen, das ist für ihn jeden Tag eine neue Herausforderung. In einer Zeit, in der die meisten Menschen im öffentlichen Raum ihrem Smartphone mehr Aufmerksamkeit schenken als der realen Umgebung, ist es aber auch ein wichtiges Anliegen für ihn, den wahren und ungeschönten Alltag durch die Straßenfotografie zu dokumentieren und für zukünftige Generationen festzuhalten.

28.02.2020, 16:00 Uhr

Street Photography

Workshop mit Dirk Marwede

Foto: Dirk Marwede

Street Photography

Workshop mit Dirk Marwede

28.02.2020, 16:00 UhrWerkschule, Rosenstraße 41

Im Workshop gibt Dirk Marwede (Foto rechts) Antwort auf Fragen wie: Welche Arten der Straßenfotografie gibt es? Was macht das Fotografieren im öffentlichen Raum aus? Wie erkenne und antizipiere ich Straßenszenen? Wie halte ich entscheidende Momente im Bild fest? Daneben werden technische Hilfen, rechtliche Aspekte, Konfliktmanagement sowie das Editieren und Veröffentlichen von Bildern oder Bildserien thematisiert. Ein Photowalk mit folgender Besprechung der Bilder hilft, Erlerntes umzusetzen. Voraussetzungen: keine. Bitte eigene Kamera mitbringen.

Kompaktkurs mit 15 Unterrichtsstunden an zwei Tagen (28.2., 16 – 20 Uhr und 29.2., 10 – 17 Uhr)
Teilnahmegebühr: 111,40 Euro
Info und Anmeldung: Werkschule – Werkstatt für Kunst und Kulturarbeit e.V., Tel. (0441) 9 99 08 40, info@werkschule.de

29.02.2020, 19:00 Uhr

BilderBühne – Das Fotoduell

Wer wird 1. Oldenburger Foto-Champion?

BilderBühne – Das Fotoduell

Wer wird 1. Oldenburger Foto-Champion?

29.02.2020, 19:00 UhrExerzierhalle am Pferdemarkt
Wer gewinnt den Wettstreit der Fotografen und nimmt den Pokal mit nach Hause? 16 Profis, 64 Fotos und ein Pokal – das sind die wichtigsten Zutaten zur BilderBühne, dem Fotoduell. Genau 16 Fotografinnen und -Fotografen treten jeweils zu zweit gegeneinander an, um die Besten der Besten zu finden. Das ist neu, das gab’s noch nie!
Kein Zweifel: Oldenburg hat viele exzellente Fotografen. Allrounder und Spezialisten, Künstler und Kreative. Wir wollen sie ein wenig kitzeln und im sportlich fairen Wettstreit aus der Reserve locken. Wer liefert die originellsten Stories zu seinen Bildern, wer verrät seine Tricks und wer verfügt über die größte Fanbase?
In rasantem Tempo folgt ein Duell auf das andere. Und immer entscheidet das Publikum, wer in die nächste Runde einzieht und wer ausscheidet. Am Ende gibt es das große Finale. Wer da gewinnt, darf sich nicht nur „1. Oldenburger Foto-Champion“ nennen, sondern auch den Siegespokal mit nach Hause nehmen. Aber nicht vergessen: alles just for fun!
„BilderBühne – Das Fotoduell“ ist eine Veranstaltung der Mediavanti GmbH im Rahmen der World-Press-Photo-Ausstellung und in Kooperation mit dem Oldenburgisches Staatstheater sowie DIKA eyewear (Oldenburg).
Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 5 Euro
01.03.2020, 11:00 Uhr

Müllparadies Thilafushi

Sonntagsmatinee mit Lena Wöhler über die Schattenseite der Malediven

Foto: Lena Wöhler

Müllparadies Thilafushi

Sonntagsmatinee mit Lena Wöhler über die Schattenseite der Malediven

01.03.2020, 11:00 UhrBuchhandlung Isensee, Haarenstraße 20

Über eine Million Touristen besucht jährlich die Malediven. Jeder Reisende produziert am Tag etwa 3,5 kg Müll. Hinzu kommen die Abfälle der 400.000 Inselbewohner. Das meiste davon landet im Meer. Für die Hauptinsel Male und nahe gelegene Resorts hat die Regierung die Thilafushi-Lagune zur Müllinsel umfunktioniert. Die Anlieferung erfolgt mit Schiffen, Lkw laden den Müll ab, anschließend wird er verbrannt und mit Korallensand planiert. Täglich kommen 400 Tonnen hinzu. So wächst Thilafushi um einen Quadratmeter pro Tag. „Landgewinnung für Industrie“ nennt es die Regierung – „eine der größten Umweltkatastrophen unserer Zeit“, sagen Umweltschützer. Die Schadstoffe gelangen ungefiltert in die Atmosphäre und ins Meer. Und da die Insel nur einen Meter über dem Meeresspiegel liegt, könnte dessen Anstieg dafür sorgen, dass der gigantische Müllberg in den Ozean geschwemmt wird.

Die Malediven sind für viele Menschen das Symbol von traumhaften Stränden, türkisem Wasser, ein Schnorchelparadies und Urlaub im Luxus. Unwissenheit auf der Seite der Touristen und Profitgier auf der Seite der Regierung machen aus dem Paradies eine Müllhölle. Mit ihrer engagierten Reportage möchte die Fotojournalistin Lena Wöhler auf diese Umweltkatastrophe aufmerksam machen. Wöhler schloss ihr Studium der Fotografie an der Deutschen Pop Akademie mit Auszeichnung ab. Seit Oktober 2019 studiert sie Fotojournalismus und Dokumentarfotografie an der Hochschule Hannover.

Eintritt: 3 Euro. Dafür gibt’s einen Kaffee und ein Croissant.

02.03.2020, 20:00 Uhr

Where the Light Shines

Film von Daniel Etter

Foto: Daniel Etter

Where the Light Shines

Film von Daniel Etter

02.03.2020, 20:00 UhrCine k in der Kulturetage, Bahnhofstraße 11

Sajjad Hussaini und Alishah Farhang haben einen Traum: Sie wollen als erste Skifahrer aus Afghanistan zu den Olympischen Winterspielen. Der deutsche Fotoreporter Daniel Etter lernt die beiden Sportler 2014 kennen, als er in ihrer Heimat Bamiyan für einen Artikel über das Skifahren fotografiert. Er entschließt sich, einen Film über die Abenteurer zu drehen und begleitet sie nun auf Schritt und Tritt.

Etters bildstarke Dokumentation „Where the Light Shines“ (Kamera: Angello Faccini) macht Hoffnung und versprüht Lebensfreude – gerade, weil die Ausgangssituation zunächst so absurd erscheint und die zwei Sportler sich gegen großes Unverständnis in ihrer von Traditionen geprägten Heimat durchsetzen müssen. Ob sie es tatsächlich zu Olympia nach Pyeongchang schaffen?

03.03.2020, 19:00 Uhr

Großer Sport

Fotovortrag mit dem Sportfotografen Jan Helge Petri

Foto: Jan Helge Petri

Großer Sport

Fotovortrag mit dem Sportfotografen Jan Helge Petri

03.03.2020, 19:00 UhrAula Altes Gymnasium, Theaterwall 11

Der Moment, in dem ein Underdog einen unerwarteten Sieg erringt, lasse ihn euphorisch werden, sagt Jan Helge Petri. Der 32-Jährige ist Sportfotograf mit Leib und Seele. „Ich kann mitfiebern, bangen, Gänsehaut bekommen.“ Die ganz großen Emotionen – der Sport bietet sie und Petri fängt sie mit seiner Kamera ein.

Dabei geht es ihm meist weniger um den Moment, wenn der Ball im Tor einschlägt. Der in Osnabrück Geborene schaut genauer hin, riskiert den zweiten Blick, sucht den besonderen Moment. Seine Serie „Old Bones“ zeigt den Enthusiasmus von Senioren beim Speerwerfen, Rudern oder Turnen. In anderen zeichnet er akribisch den Kampf um die Meisterschaft im Tipp-Kick nach oder begleitet einen kenianischen Läufer beim Training. Für seine Arbeit „Hoffen auf den Lucky Punch“, in der er einen talentierten ghanaischen Boxer porträtierte, wurde er beim Wettbewerb um das „Sportfoto des Jahres 2018“ in der Kategorie Reportage als Sieger ausgezeichnet. Wahrlich großer Sport!

Jan Helge Petri, übrigens selbst ein begeisterter Tischtennisspieler, wird in Oldenburg einen Querschnitt seiner Bilder zeigen und ausführlich von seiner Arbeit berichten.

Eintritt (nur Abendkasse): 5 Euro

04.03.2020, 19:00 Uhr

Wie weiter mit dem Haus der Fotografie?

Informationsveranstaltung

Wie weiter mit dem Haus der Fotografie?

Informationsveranstaltung

04.03.2020, 19:00 UhrEdith-Russ-Haus für Medienkunst, Katharinenstraße 1

„Warum braucht Oldenburg ein Haus der Fotografie?“ 2019 wurde diese Frage im Rahmen der World-Press-Photo-Ausstellung diskutiert. Seitdem ist viel geschehen. Unter anderem hat sich ein Verein gegründet, der sich weiter um das Thema kümmern will. Weitere Informationen gibt es auf seiner Website.

Das Haus der Fotografie soll – egal ob Villa oder Tiny House – eine Adresse des Ideenaustauschs sein, Raum für Workshops, Seminare und Vorträge bieten, Platz für Ausstellungen und eine Bibliothek bereithalten. Es soll den gewachsenen Stellenwert der Fotografie verdeutlichen und den nachwachsenden Generationen aufzeigen, wie es nach und neben der Smartphone-Fotografie weitergehen kann.

In einer Infoveranstaltung will der Verein über seine Ideen und Ziele berichten. Der Eintritt ist frei.

05.03.2020, 19:30 Uhr

FotoSlam – Numero quattro

Das Fun-Event der World-Press-Photo-Ausstellung

Foto: Ulf Duda

FotoSlam – Numero quattro

Das Fun-Event der World-Press-Photo-Ausstellung

05.03.2020, 19:30 UhrPolyester Klub, Am Stadtmuseum 15
Na bitte, hier ist er wieder, der FotoSlam. Das Fun-Event im Rahmenprogramm der World-Press-Photo-Ausstellung. Turbulenter denn je, hitzig-witzig und mit Fotografen, die nicht auf den Mund gefallen sind. Das Motto diesmal: Moment mal!
So geht’s: Schickt uns ein Foto zum Motto. Unsere Jury wählt die besten, schönsten und witzigsten aus. Seid ihr unter den Top Ten, geht‘s auf die Bühne. Da dürft ihr dann alles über euer Bild raushauen. Was ist das für eine Situation? Wie ist es entstanden? Was soll das? Wie ihr das macht, ist eure Sache. Hauptsache die Performance überzeugt unser Publikum. Denn das entscheidet am Ende, wer die Preise abräumt. Teilnehmen kann, wer gern Fotos macht. Die Technik ist egal. Wichtig ist der Blick fürs Besondere.
Jeder Teilnehmer kann genau ein Foto einreichen und uns die Datei (mind. 1 MB) per E-Mail an worldpressphoto@mediavanti.de schicken. Einsendeschluss: 25. Februar 2020. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.
Das große Finale steigt am Donnerstag, dem 7. März, ab 19.30 Uhr im Polyester Klub. Eintritt 5 Euro.
Der FotoSlam ist eine Veranstaltung der Mediavanti GmbH im Rahmen der World-Press-Photo-Ausstellung und in Kooperation mit dem Oldenburgisches Staatstheater.
06.03.2020, 16:00 Uhr

Digital Storytelling

Workshop mit Amon Thein und Johann Damm

Foto: Mediavanti

Digital Storytelling

Workshop mit Amon Thein und Johann Damm

06.03.2020, 16:00 UhrWerkschule, Rosenstraße 41

Film, Foto und Text liefern die Grundlage für das digitale Erzählen von Geschichten, die für mehr Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit in der Kommunikation sorgen. Eine ordentliche Portion Nutzerzentrierung kann die Wirksamkeit noch erhöhen. Im Workshop klären Amon Thein (Foto rechts) und Johann Damm die drängendsten Fragen dazu, zeigen Best-Cases und sammeln Argumente dafür, auszuprobieren, Fehler zu machen und die Nutzerbrille aufzusetzen. Dieser Kurs eignet sich besonders als Weiterbildung für Unternehmen und Organisationen und wird gefördert durch das Netzwerk cre8 Oldenburg. Voraussetzungen keine.

Kompaktkurs mit 15 Unterrichtsstunden an zwei Tagen (6.3., 16 – 20 Uhr und 7.3., 10 – 17 Uhr)
Teilnahmegebühr: 111,40 Euro
Info und Anmeldung: Werkschule – Werkstatt für Kunst und Kulturarbeit e.V., Tel. (0441) 9 99 08 40, info@werkschule.de

08.03.2020, 11:00 Uhr

Heart of a Seal – Das Grönland-Projekt

Sonntagsmatinee mit Lukas Kreibig

Foto: Lukas Kreibig

Heart of a Seal – Das Grönland-Projekt

Sonntagsmatinee mit Lukas Kreibig

08.03.2020, 11:00 UhrBuchhandlung Isensee, Haarenstraße 20

Seit Generationen sind die Inuit auf Grönland auf ihre natürliche Umgebung angewiesen, um zu überleben. In seinem Langzeitprojekt „Heart of a Seal“ zeigt der Hamburger Fotograf Lukas Kreibig am Beispiel der Bewohner des abgelegenen Fischerdorfes Uummannaq, wie sich ihre Kultur verändert hat und wie sie versuchen, jahrhundertealte Traditionen zu bewahren.

Im Winter 2018, als Kreibig zum zweiten Mal in Westgrönland war, wurden dort die höchsten Temperaturen seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen. Was es für die Inuit bedeutet, wenn das Eis in Folge der globalen Erwärmung schwindet, wird in seinen Fotos mehr als deutlich. Und der Fotograf zeigt auch die schlimmsten Folgen des Wandels: Fast die Hälfte der grönländischen Bevölkerung war in ihrem Leben Gewalt ausgesetzt, in der Regel als Kinder und Jugendliche.

Eintritt: 3 Euro. Dafür gibt’s einen Kaffee und ein Croissant.

Mediavanti – Die Story (er)zählt

Foto: Volker Kunkel

Mediavanti – Die Story (er)zählt

In der heutigen Kommunikationswelt zählt vor allem eins: die Story. Wer es versteht, sie zu finden und zu erzählen, wird Menschen für sich gewinnen. Die Oldenburger Agentur Mediavanti ist darauf spezialisiert, die Geschichten zu entdecken, die begeistern – genau wie Tausende von Fotografen, die jährlich beim World-Press-Photo-Wettbewerb dabei sind. Ihre Bilder bringen die Welt in die Stadt. Über den Tellerrand des eigenen Alltags zu blicken, hat im Zeitalter der Globalisierung mehr Bedeutung denn je. Jeder regionale Konflikt kann zu weltweiten Verwerfungen führen. Die Pressefotografie ist ein Seismograph für den Zustand unseres Planeten. Sie besitzt Kraft und Energie. Das richtige Bild kann auch überzeugen, wenn die Mittel des Textes längst erschöpft sind. Die Ausstellung ist zudem ein Plädoyer für die Pressefreiheit. Nur wenn Journalisten frei berichten dürfen, erfahren wir, was wirklich passiert. Darum ist es wichtig, die Entwicklung der Medienbranche im Auge zu behalten und junge Talente zu unterstützen. Aus diesem Grund ergänzt Mediavanti die Ausstellung um ein umfangreiches Rahmenprogramm. Und schafft so – ganz nebenbei – neue Storys.
Foto: Volker Kunkel

Mediavanti – Die Story (er)zählt

In der heutigen Kommunikationswelt zählt vor allem eins: die Story. Wer es versteht, sie zu finden und zu erzählen, wird Menschen für sich gewinnen. Die Oldenburger Agentur Mediavanti ist darauf spezialisiert, die Geschichten zu entdecken, die begeistern – genau wie Tausende von Fotografen, die jährlich beim World-Press-Photo-Wettbewerb dabei sind. Ihre Bilder bringen die Welt in die Stadt. Über den Tellerrand des eigenen Alltags zu blicken, hat im Zeitalter der Globalisierung mehr Bedeutung denn je. Jeder regionale Konflikt kann zu weltweiten Verwerfungen führen. Die Pressefotografie ist ein Seismograph für den Zustand unseres Planeten. Sie besitzt Kraft und Energie. Das richtige Bild kann auch überzeugen, wenn die Mittel des Textes längst erschöpft sind. Die Ausstellung ist zudem ein Plädoyer für die Pressefreiheit. Nur wenn Journalisten frei berichten dürfen, erfahren wir, was wirklich passiert. Darum ist es wichtig, die Entwicklung der Medienbranche im Auge zu behalten und junge Talente zu unterstützen. Aus diesem Grund ergänzt Mediavanti die Ausstellung um ein umfangreiches Rahmenprogramm. Und schafft so – ganz nebenbei – neue Storys.

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