Sonderschau „Everyday Africa“

Zum zweiten Mal in Oldenburg!

Foto: Esther Ruth Mbabazi

So sehen afrikanische Fotograf*innen ihren Kontinent

Krankheit, Krieg und Korruption – all dies fällt vielen Menschen in der westlichen Welt als erstes zu Afrika ein. Dass es dort neben all den Katastrophen auch Alltagsleben gibt, zeigt das Fotoprojekt „Everyday Africa“. Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr ist auch 2021 eine Auswahl von Aufnahmen in Oldenburg zu sehen. Im Rahmen der World-Press-Photo-Ausstellung vom 6. März bis zum 4. April werden 50 neue Bilder gezeigt.

Die Geschichte von „Everyday Africa“ geht zurück bis ins Jahr 2012. Die amerikanischen Fotografen Peter DiCampo und Austin Merrill sollten über die Folgen des Bürgerkriegs in der Elfenbeinküste berichten. Doch damit gaben sich die Journalisten nicht zufrieden. Sie nahmen auch Szenen des normalen Lebens in dem westafrikanischen Land in den Fokus. „Wir haben fotografiert, was bisher kaum jemand fotografiert hat“, erinnert sich Merrill.

DiCampo und Merrill veröffentlichen ihre Fotos zunächst auf der Social-Media-Plattform Tumblr, später wechseln sie zu Instagram und rufen den Hashtag #everydayafrica ins Leben. So nimmt das Projekt Fahrt auf, immer mehr afrikanische Fotograf*innen steuern Bilder bei: Menschen im Gespräch, auf der Straße, während der Arbeit, beim Sport. Heute folgen „Everyday Africa“ mehr als 420.000 Interessierte auf Instagram. Zudem haben sich in anderen Regionen ähnliche Initiativen gebildet.

Foto: Gulshan Khan

Wir freuen uns, wenn Ausstellungsbesucher ihr Bild von Afrika ein wenig revidieren.

Peter DiCampo, Gründer von „Everyday Africa“

World Press Photo Exhibition 2020 in Oldenburg

Geplant für März 2021

Öffnungszeiten: Di, Mi, Sa & So: 10-18 Uhr, Do & Fr 10-20 Uhr

Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Oldenburg (Schloss)

Impressionen „Everyday Africa“