Sonderschau „Everyday Africa“

Erstmals in Europa!

Foto: Esther Mbabazi

So sehen Afrikas Fotografen ihren Kontinent

Krankheit, Krieg und Korruption – all dies fällt vielen Menschen in der westlichen Welt als erstes zu Afrika ein. Dass es neben all den Katastrophen auch  Alltagsleben auf dem Kontinent gibt, zeigt das Fotografenprojekt „Everyday Africa“. Im Rahmen der World-Press-Photo-Ausstellung in Oldenburg ist vom 15. Februar bis zum 8. März erstmals in Europa eine Auswahl von Aufnahmen daraus zu sehen.

Die Geschichte von „Everyday Africa“ geht zurück bis ins Jahr 2012. Die amerikanischen Fotografen Peter DiCampo und Austin Merrill sollten über die Folgen des Bürgerkriegs in der Elfenbeinküste berichten. Doch damit gaben sich die Journalisten nicht zufrieden. Sie nahmen auch Szenen des normalen Lebens in dem westafrikanischen Land in den Fokus. „Wir haben fotografiert, was bisher kaum jemand fotografiert hat“, erinnert sich Merrill.

DiCampo und Merrill veröffentlichen ihre Fotos zunächst auf der Social-Media-Plattform Tumblr, später wechseln sie zu Instagram und rufen den Hashtag #everydayafrica ins Leben. So nimmt das Projekt Fahrt auf, immer mehr afrikanische Fotografen steuern Bilder bei: Menschen im Gespräch, auf der Straße, während der Arbeit, beim Sport. Heute folgen „Everyday Africa“ mehr als 400.000 Interessierte auf Instagram. Zudem haben sich auch in anderen Regionen ähnliche Initiativen gebildet.

Foto: Ricci Shryock

Wir freuen uns, wenn Ausstellungsbesucher ihr Bild von Afrika ein wenig revidieren.

Peter DiCampo, Gründer von „Everyday Africa“

World Press Photo Exhibition 2019 in Oldenburg

15. Februar bis 8. März 2020

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr

Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Oldenburg (Schloss)

Impressionen „Everyday Africa“