Sonderschau „Everyday Projects Grant“

Eine Weltpremiere in Oldenburg!

Foto: Tania Barrientos Radilla

Wie sehen Fotograf:innen in aller Welt das Leben in ihren Ländern?
Dieser Frage widmen sich die Mitglieder von „The Everyday Projects“.

Vor zehn Jahren gründeten die Fotojournalisten Peter DiCampo und Austin Merrill das Fotokollektiv „Everyday Africa“. Ihr Ziel: eine Plattform für afrikanische Fotograf:innen und ihren klischeefreien Blick auf die Geschehnisse vor der eigenen Haustür. Schnell entwickelten sich weitere ähnliche Initiativen rund um den Globus. 2014 schlossen sich einige zentrale Akteur:innen der Bewegung zu einer Dachorganisation zusammen: „The Everyday Projects“. Dem länderübergreifenden Instagram-Kanal @everydayeverywhere folgen inzwischen mehr als 220.000 Menschen.

Nachdem zwei Jahre die Sonderschau „Everyday Africa“ im Schloss zu sehen war, feiert nun eine Ausstellung der „Everyday Projects“ in Oldenburg Weltpremiere. Gezeigt werden 50 Aufnahmen von 12 Fotograf:innen, die sich für den „Everyday Projects Grant“, ein einjähriges Fotografie-Stipendium, beworben hatten. Ausgezeichnet wurden im aktuellen Durchgang Salih Basheer aus dem Sudan und Tania Barrientos Radilla aus Mexiko. Zehn weitere Teilnehmende, u.a. aus Afghanistan, Ecuador und Nigeria, erreichten die Finalrunde.

Foto: Farshad Usyan

Unsere Bildsprache verändert sich ständig. Sie wird diverser und nuancierter. Das ist heute wichtiger denn je.

Mallory Benedict, Jurymitglied des „Everyday Projects Grant“

World Press Photo Exhibition 2021 in Oldenburg

19.2. - 13.3.2022

Öffnungszeiten: Di, Mi, Sa & So: 10-18 Uhr, Do & Fr 10-20 Uhr

Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Oldenburg (Schloss)

Impressionen „Everyday Projects Grant“