Foto: John Moore

Fotografie der Pandemie – Was wollen wir zeigen, was wollen wir sehen?

Diskussion im Rahmen der World-Press-Photo-Ausstellung

Das Virus verändert die Welt. Auch die der Fotografen. Rund um den Globus stehen sie vor bis dahin unbekannten Fragen: Wie nah lassen wir den Schrecken an uns heran? Wie bildet man ein Land im Lockdown ab und welche Bilder aus Kliniken sind überhaupt zumutbar? Die sozialen Medien sind voll von Maskenfotos, Aufnahmen menschenleerer Straßen und überfordertem Krankenhauspersonal.

Wir wollen darüber sprechen – mit Leuten, die sich damit auskennen. Unter der Leitung von Prof. Dr. Rainer Lisowski (Hochschule Bremen) diskutieren:

  • Ingmar Björn Nolting: Der Leipziger Fotograf fuhr während der ersten Corona-Welle durch Deutschland und hielt Menschen, Orte und Situationen mit der Kamera fest.
  • Izabela Mittwollen: Die Oldenburger Fotografin porträtiert Geschäftsleute und Kulturschaffende in ihrem Kampf ums wirtschaftliche Überleben.
  • Ulrich Schönborn: Der Chefredakteur der Nordwest-Zeitung muss täglich entscheiden, welche Fotos er ins Blatt nimmt.
  • George Okoro: Der aus Nigeria stammende Pastor berichtet, wie man in Afrika fotografisch mit der Pandemie umgeht.
Der Eintritt zur Diskussion ist frei. Reservierungskarten gibt es ab 1. Februar bei der Buchhandlung Isensee, Haarenstr. 20

10.03.2021 19:00 Uhr

Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Schlossplatz 1, Schlosssaal

World Press Photo Exhibition 2020

Geplant für März 2021

Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Oldenburg (Schloss)

Foto: Mediavanti

Digital Storytelling.

Weitere Programmpunkte