Foto: Ursula Meissner

Mit Kamera und kugelsicherer Weste

Vortrag mit Ursula Meissner

Seit mehr als 30 Jahren ist Ursula Meissner immer wieder in Kriegs- und Krisengebieten unterwegs. Von Afghanistan, Bosnien und Kosovo bis Angola und Sierra Leone – es gibt nur wenige Länder, die sie nicht für ihre Reportagen bereist hat. Ihre erste Fotopublikation entstand im August 1992 über die Belagerung von Sarajevo. Die Aufnahme eines Cellisten, der mitten in den Ruinen „Yesterday“ von den Beatles spielt, ging um die Welt. 

Genau wie unzählige Fotos aus Afghanistan, wo sie 25 Mal war. In dem Land am Hindukusch hat sie stets genau hingesehen: in die Gesichter der Menschen, in die Textur der Gesellschaft, auf die Tragik ebenso wie auf seine Schönheit. Mehrfach hat sie sich geschworen, der Kriegsfotografie den Rücken zu kehren. „Aber wenn man in die Augen der Flüchtlinge schaut oder in die Augen der Kinder, die so apathisch sind, die nicht einmal mehr weinen können, weil sie dazu keine Kraft mehr haben … dann muss man wieder zurückgehen“, sagt sie. 

Ursula Meissner wird anhand ihrer Bilder über ihre Arbeit und auch über die Grenzen des Abbildbaren berichten.  

Eine Veranstaltung im Rahmen der World-Press-Photo-Ausstellung Oldenburg. Es gilt die 2G+-Regelung. Bitte bringen Sie Ihren Impf- oder Genesenennachweis, einen Lichtbildausweis und etwas mehr Zeit mit.­ Einlass ist 30 Minuten vor dem angegebenen Veranstaltungsbeginn. Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf ab 22. Januar in der Buchhandlung Isensee, Haarenstr. 20.

 

24.02.2022 19:30 Uhr

Oldenburger Schloss, Schlosssaal

World Press Photo Exhibition 2021

19.2. - 13.3.2022

Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Oldenburg (Schloss)

Foto: Mediavanti

Digital Storytelling.

Weitere Programmpunkte