Foto: Britta Jaschinski

Photographers against Wildlife Crime

Fotovortrag mit Britta Jaschinski

Zwei Hocker aus Elefantenfüßen, drapiert auf einem Rollwagen: Britta Jaschinskis wohl berühmtestes Foto steht für viele tief verstörende Dinge, die Menschen in aller Welt versuchen zu schmuggeln. Die Aufnahme brachte der aus Bremen stammenden, seit 30 Jahren in London lebenden Fotografin 2017 den Titel „European Wildlife Photographer of the Year“ ein.

Jaschinskis Bilder beunruhigen und irritieren, sie zeigen die oft gestörte Beziehung zwischen Mensch und Tier. Zu den Elefantenfüßen sagt sie, sie habe sie so positioniert, „dass sie eine gewisse Würde ausstrahlen, um den Tieren Respekt zu zollen, deren Leben geopfert wurde aus Geltungssucht, Habgier und Aberglauben“. Allein anderthalb Millionen beschlagnahmte Objekte dieser Art lagert der „U.S. Fish and Wildlife Service“ in einem Depot in Denver, Colorado.

Als Mitbegründerin der internationalen Gruppe „Photographers Against Wildlife Crime“ setzt sie sich mit ihren Fotoarbeiten dafür ein, dem skrupellosen Töten bedrohter Tierarten und illegalen Wildtierhandel ein Ende zu bereiten.

Eintritt (nur Abendkasse): 5 Euro

20.02.2020 19:30 Uhr

Landesmuseum für Natur und Mensch, Damm 38-44

Foto: Britta Jaschinski

World Press Photo Exhibition 2019

15. Februar bis 8. März 2020

Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Oldenburg (Schloss)

Foto: Mediavanti

Digital Storytelling.

Weitere Programmpunkte