Welche Optionen bleiben einer jungen Generation, die für ein Europa kämpft, während ihre Regierung sie zurück in die Vergangenheit drängt? Wie kann Widerstand aussehen, wenn Repression zur existenziellen Bedrohung wird – und das Nachtleben zum einzigen Ort der Freiheit? „No Georgian Dream“ ist ein langfristiges Projekt der Dokumentarfotografin Lea Greub über die junge Generation Georgiens, die unter dem Druck eines autoritären, pro-russischen Regimes für ihre Zukunft kämpft. Im Zentrum steht eine oppositionelle Jugend, die im Nachtleben Zuflucht, Ausdruck und Widerstand findet.
Über Lea Greub
Seit 2022 reist Lea Greub regelmäßig nach Georgien und dokumentiert die Situation vor Ort. Ihre Arbeit konzentriert sich auf gesellschaftspolitische, queer-feministische Themen und europäische Politik, wobei „Grenzen“ in verschiedenen Formen eine zentrale Rolle spielen. Sie setzt sich mit ihren eigenen Privilegien auseinander, die insbesondere an den Außengrenzen Europas in starkem Kontrast stehen. Einerseits möchte sie auf die Rolle und Verantwortung der EU aufmerksam machen und kritisch hinterfragen, wie politische Entscheidungen das Leben und die Rechte von Individuen prägen. Andererseits dokumentiert sie die Lebensrealitäten und den Kampf um Gleichberechtigung queerer Menschen und stellt patriarchale sowie heteronormative Normen infrage.
Website: https://leagreub.com
Instagram: @greuble



