Ein Foto galt lange als Beweis: „Was man sieht, das ist passiert.“ Dieser Gedanke prägte über Jahrzehnte das Vertrauen in visuelle Informationen. Doch diese Gewissheit bröckelt. Mit Bildbearbeitungsprogrammen und künstlicher Intelligenz lassen sich Fotos inzwischen in Sekunden manipulieren, oft so täuschend echt, dass selbst Fachleute Fälschungen kaum erkennen.
Die 2017 von der Journalistin Juliane von Reppert-Bismarck gegründete Initiative „Lie Detectors“ möchte helfen, Desinformation, Fake News und Meinungsmache zu erkennen. In seinem Vortrag wird Lie-Detectors-Mitglied Michael Stang vom Deutschlandfunk anhand einer Vielzahl praktischer Beispiele deutlich machen, welchen Einfluss Falschinformationen auf unsere Meinungsbildung haben und wie sie erkannt werden können.
Wie schon im vergangenen Jahr ist das Team der Lie Detectors zudem in zwei Schulklassen zu Gast, um Schüler:innen für die Risiken der digitalen Medien zu sensibilisieren. Daneben gibt es auch einen Workshop für Lehrkräfte, der vom Oldenburger Fortbildungszentrum (OFZ) der Universität organisiert wird.
Website: https://www.lie-detectors.org
Website: https://www.michael-stang.de
